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Aus der Chronik der Berufsbildenden Schulen Einbeck

  1832

Einbecks berufliche Schule wird als Fortbildungsschule gegründet.

 
  1833

Als Schulgebäude dient das ehemalige Waisenhaus in der Baustraße.

 
  1834

115 Schüler, davon 36 Gesellen, 67 Lehrlinge aus gewerblichen und 12 Schüler aus kaufmännischen Berufen besuchen die Schule.

 
  1838

Die Fortbildungsschule wird in diesem Jahr in „Gewerbeschule“ umbenannt

 
  1851

Verlagerung des Unterrichts von der Baustraße in den Neubau am Möncheplatz. Zu Beginn des Jahres besuchen 188 Schüler die Berufsschule.

 
  1907

Rektor Wenke leitet die Schule bis 1931.

 
  1933

Berufsschulvorsteher Stodte wird Leiter der Berufsschule.

 
  1938

Durch die Zusammenlegung mit den beruflichen Schulen aus den Ortschaften wird aus der städtischen Berufsschule eine Kreisberufsschule. Auf diese Weise kann der weitere Ausbau des gewerblichen Schulwesens im Landkreis Einbeck erfolgen.

 
  1946

Nach dem Zweiten Weltkrieg wird Malermeister Georg Dörge mit der Leitung der Schule beauftragt.

 
  1948

Von 1948 bis 1950 leitet Gewerbeoberlehrer Ernst Steffen übergangsweise die Schule.

 
  1950

Der Landkreis Einbeck übernimmt die Handelslehranstalt von der IHK und vereint sie mit der gewerblichen Berufsschule. Im gleichen Jahr wählt der Kreistag Dr. Gustav Eicke zum Direktor der Kreisberufsschule.

 
  1950

Eingliederung der Landwirtschaftlichen Berufsschule in die Berufs- und Handelsschulen des Landkreises Einbeck

 
  1954

Fertigstellung des 1. Bauabschnittes zur Erweiterung von Haus II am Walkemühlenweg

 
  1965

Die städtischen hauswirtschaftlichen Berufsschulen werden der Kreisberufsschule angegliedert.

 
  1970

Günter Carstens wird Nachfolger von Dr. Eicke, Hans Kassing sein Vertreter.

 
  1971

Einweihung des Neubaus von Haus I sowie des Erweiterungsbaus von Haus II.

 
  1972

Bau der Metallwerkstätten (Haus III)

 
  1973

Einführung des Technischen Gymnasiums. Mit der Koordination wird Peter Mügge betraut.

 
  1974

Klaus Eulitz wird von der Bezirksregierung Braunschweig mit den Aufgaben eines Koordinators für die Abteilung Wirtschaft betraut.

 
  1977

Nach Einführung der reformierten Oberstufe im Jahre 1977 wird das Technische Gymnasium und das inzwischen eingerichtete Hauswirtschafts-Gymnasium zum „Fachgymnasium Technik“ bzw. zum „Fachgymnasium Ernährung

 
  1980

Dr. Wilhelm Warnecke wird Koordinator für die Abteilung Hauswirtschaft sowie der Berufsfachschule „Landwirtschaftlich-technische Assistenten“.Baubeginn der Dreifeld-Sporthalle an der Jahnstraße

 
  1981

Hans Grewe wird von der Bezirksregierung Braunschweig mit den Aufgaben eines Koordinator für das Fach Deutsch und die Fremdsprachen betraut.

 
  1982

Baubeginn des Hauses IV an der Jahnstraße

 
  1983

Am 1. Februar 1983 wird Rudolf Schudrowitz neuer Leiter der Berufsbildenden Schulen Einbeck. Er wird Nachfolger von Günter Carstens, der die Schule bis 1981 geleitet hat. Im August beziehen das Berufsfeld Farbtechnik und Raumgestaltung und das Berufsvorbereitungsjahr den ersten Bauabschnitt von Haus IV mit zwei Klassenräumen und den Werkstätten. Die offizielle Einweihung erfolgt im Winter 1984. Einrichtung des ersten EDV-Raumes (Olivetti M20)

 
  1984

Beginn der Schulpartnerschaft mit dem Lycée Jean Macé in Choisy le Roi / Frankreich

 
  1985

Erstmalige Teilnahme der BBS Einbeck am Informationsmarkt zur Berufsfindung in Northeim

 
  1988

Die Berufsbildenden Schulen Einbeck feiern ihr 150jähriges Bestehen. Staatssekretär Scheede aus dem Kultusministerium Hannover hält die Festansprache.

 
  1989

Einrichtung der Einjährigen Berufsfachschule Sozialpflege für Realschulabsolventen Im Rahmen eines Modellversuchs arbeiten die BBS Einbeck und die Sonderschule in Drüber zusammen. Die Schüler der 9. Klasse der Sonderschule besuchen einmal pro Woche den Unterricht in den Berufsfeldern Farbtechnik und Raumgestaltung, Ernährung und Hauswirtschaft sowie Metalltechnik. Peter Zahn wird von der Bezirksregierung Braunschweig mit den Aufgaben eines Koordinators für das Fachgymnasium und der gewerblichen Abteilung betraut. Er ist der Nachfolger von Peter Mügge.

 
  1990

Deutsch-polnischer Schüleraustausch zwischen der BBS Einbeck und Patschkau Einrichtung der Zweijährigen Berufsfachschule Sozialpflege (Pflegevorschule). Als Fachraum für diese Schulform wird das Erdgeschoss der "Villa Droste" umgebaut.

 
  1991

Hans Grewe erhält von der Bezirksregierung Braunschweig seine Ernennung zum ständigen Vertreter des Schulleiters.

 
  1992

Praktikantenaustausch für französische Schüler vom Lycée Jean Macé in Choisy le Roi mit Einbecker Einzelhandelsbetrieben.

 
  1992

Gisela Grimme wird von der Bezirksregierung Braunschweig mit den Aufgaben einer Koordinatorin für die Berufsfachschulen Hauswirtschaft und Sozialpflege betraut. Sie ist Nachfolgerin von Dr. Wilhelm Warnecke.

 
  1993

Die Klassen der Raumausstatter / Polsterer werden in den BBS Einbeck unterrichtet. Karl-Heinz Fricke wird von der Bezirkregierung Braunschweig mit den Aufgaben eines Koordinators für die gewerbliche Abteilung beauftragt. Bau einer Cafeteria in Haus I sowie Installierung der 3. EDV-Anlage (mit 18 Arbeitsplätzen für Textverarbeitung) Einrichtung der Zweijährigen Berufsfachschule Kinderpflege für Schüler/innen, die nach dem Hauptschulabschluß den Sekundarabschluß I erreichen wollen. Einrichtung der Zweijährigen Fachschule für Haus- und Familienpflege für den Einzugsbereich Northeim und Osterode.

 
  1994

Günter Dietzek wird von der Bezirkregierung Braunschweig mit den Aufgaben eines Koordinators für das Fachgymnasium betraut. 10jähriges Bestehen des Schüleraustausches mit der französischen Partnerschule Jean Macé. Einrichtung der Fachschule Altenpflege

 
  1995

Einrichtung der Berufsfachschule Sozialassistent/in. Der erfolgreiche Besuch dieser Schulform ermöglicht den Eintritt in die Fachschule Sozialpädagogik. Deutsch-dänischer Schüleraustausch zwischen Handelsschülern der BBS Einbeck und der Berufsschule in Ballerup

 
  1996

Einrichtung der Fachschule Sozialpädagogik Niedersächsischer Schulversuch zur Gewaltprävention an den BBS Einbeck: „Positive Lenkung jugendlicher Aggressionen durch kreative Projekte“ Dauer des Schulversuchs: Juli 1996 bis Januar 2000 unter der Leitung von Günter Dietzek Initiiert und ermöglicht wird diese Projektarbeit durch die Zusammenarbeit zwischen der BBS Einbeck und Andreas J. Büchting, Vorstandssprecher der KWS SAAT AG.

 
  1997

Dörte Kirst-Bode wird von der Bezirksregierung Braunschweig mit den Aufgaben einer Koordinatorin für die Schulformen im Bereich Hauswirtschaft, Sozialpflege, Kinderpflege, Sozialassistenten, Sozialpädagogik und Altenpflege betraut.

 
  1998

Beginn des Schulversuches „Einjährige Berufsfachschule Informatik für Realschulabsolventen“ unter der Leitung von Renatus Döring (August 1998 bis Juni 2002). diese Schulform bereitet die Schüler auf die IT-Berufe vor. Das Autohaus Leinetal GmbH sponsert der BBS Einbeck einen fast neuen BMW der 5er Reihe zu Übungszwecken für die KFZ-Werkstatt. Das Autohaus Hübener und das VW-Werk schenken der Schule einen VW Polo "open air".

 
  1999

Einrichtung der Multimedia Lerninsel, die vormittags den Schülern und nachmittags den Jugendlichen der Stadt Einbeck zur Verfügung steht.

 
  1999

Beginn der dualen Ausbildung im IT-Bereich: Fachinformatiker, IT-Systemkauffrau/mann,Informatikkauffrau/mann). Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage auf dem Grundstück der BBS Einbeck. Schülerinnen und Schüler geben die Werte der erzeugten Strommenge über das Internet an die Fraunhofer ISE-Datenbank weiter. Die E.ON Energie-AG ist Initiator dieses SONNEonline-Projektes, an dem 450 Schulen beteiligt sind und miteinander kommunizieren. Ziel ist die Berechnung der Wirtschaftlichkeit der Solarenergie in den verschiedenen Regionen. Die Leitung des Projektes hat Karl Fricke. Das Autohaus Peckmann schenkt der BBS Einbeck gemeinsam mit den Ford-Werken einen Fordmotor als Schulungsmodell.

 
  2001

Herr Döring wird von der Bezirksregierung Braunschweig mit den Aufgaben eines Koordinators für den Bereich Wirtschaft betraut. Einbeck wird Microsoft-Partnerschule. Einrichtung des Fachgymnasiums Gesundheit und Soziales mit den Schwerpunkten Sozialpädagogik und Ökotrophologie (Ernährungslehre) und des Schwerpunktes Informationstechnik im Fachgymnasium Technik.

 
  2002

Am 04. Juni 2002 verstirbt im Alter von 75 Jahren Studiendirektor Dr. Wilhelm Warnecke. Er war als Lehrer und Koordinator an den Berufsbildenden Schulen Einbeck hoch angesehen und sehr geschätzt. Am 01.02.2002 geht der ständige Vertreter des Schulleiters, Studiendirektor Hans Grewe, in den Ruhestand. Studiendirektor Günter Dietzek übernimmt kommissarisch dessen Aufgaben. Am 20.11.2002 verabschiedet die Entwicklungsgruppe das Schulprogramm für die Berufsbildenden Schulen Einbeck. Durch flachere Hierarchien und gezielte Teambildung wollen die Berufsbildenden Schulen Einbeck künftig Qualitätsentwicklung nach EFQM betreiben. Am 01.08.2002 wird Studiendirektor Günter Dietzek von der Bezirksregierung Braunschweig zum ständigen Vertreter des Schulleiters bestellt. Oberstudienrätin Susanne Brandes übernimmt kommissarisch die Koordination der Fachgymnasien. Das Kultusministerium hat entschieden, dass die BBS Einbeck als eine von 19 berufsbildenden Schulen in Niedersachsen an einem fünfjährigen Schul- und Schulverfassungsversuch zur Entwicklung eines regionalen Kompetenzzentrums teilnimmt.

 
  2003

Im Juni 2003: Mit sofortiger Wirkung hat die Bezirksregierung Braunschweig Oberstudienrätin Susanne Brandes den Dienstposten einer Studiendirektorin übertragen. Als Koordinatorin ist sie zuständig für die Fachgymnasien Technik sowie Gesundheit und Soziales (Ökotrophologie / Ernährungslehre und Sozialpädagogik). Sie ist in dieser Funktion die Nachfolgerin von Studiendirektor Günter Dietzek. Nach 20 Jahren als Leiter der BBS Einbeck geht Oberstudiendirektor Rudolf Schudrowitz am 08.07.2003 in die Altersteilzeit. Mit Wirkung vom 01.08.2003 wird Studiendirektor Günter Dietzek neuer Schulleiter der BBS Einbeck und am 01.02.2004 zum Oberstudiendirektor befördert.

 
  2004

Am 01.01.2004 übernimmt Studiendirektor Renatus Döring kommissarisch die Aufgaben als ständiger Vertreter des Schulleiters. Mit Ablauf des Schuljahres 2003/2004 wird Studiendirektor Karl-Heinz Fricke in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Seit dem 29.10.2004 ist Renatus Döring von der Bezirksregierung Braunschweig offiziell als ständiger Vertreter des Schulleiters an den BBS Einbeck eingesetzt.

 
  2005

Am 01.02.2005 wird die Funktionsstelle Koordination der Abteilung Wirtschaft / IT mit Oberstudienrat Ulf Scupin neu besetzt. Er tritt die Nachfolge von Studiendirektor Renatus Döring an. Das Schulleitungsteam erhält am 01.03.2005 eine weitere Verstärkung durch die Neubesetzung der Funktionsstelle Koordination der Abteilung Technik mit Oberstudienrätin Alexandra Lamprecht als Nachfolgerin von Studiendirektor Karl-Heinz Fricke.

Im Juni wird der Grundstein für den Erweiterungsbau gelegt.

 
  2006

Im September wird der Erweiterungsbau, Haus 5, feierlich eingeweiht.

 
  2007

Es erfolgt eine Neustrukturierung der Bildungsangebote im Rahmen des Regionalen Berufsbildungszentrums (RBZ): die Schulformen Berufsgrundbildungsjahr Elektrotechnik, Zweijährige Berufsfachschule Technik sowie die Teilzeitausbildungen Kraftfahrzeugmechatroniker und Industriemechaniker werden an die BBS II in Northeim abgegeben.

Die Schulform „Berufseinstiegsklasse“ wird im Bereich Metalltechnik eingeführt.

Im September feiern die Berufsbildenden Schulen Einbeck ihr 175-jähriges Bestehen. Der Kultusminister des Landes Niedersachsen, Bernd Busemann, hält das Grußwort.