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BERUFLICHES GYMNASIUM TECHNIK STARTET PROJEKTARBEITEN

Kreatives Arbeiten mit Zeitlimit - das im Team zu erleben und Erfahrungen zu sammeln ist Unterricht der anderen Art.

Als die Abteilungsleiterin der Beruflichen Gymnasien der BBS Einbeck, Sandra Both, mit einem "KickOff" im Forum der Schule den Startschuss für die zentralen, fächerübergreifenden Projektarbeiten mit beruflichem Bezug des zwölften Jahrgangs gab, war der Grundstein gelegt und die ersten Vorbereitungen wurden getroffen. Bis zum 19. März haben die Schülerinnen und Schüler der Beruflichen Gymnasien Wirtschaft, Technik, Ökotrophologie und Sozialpädagogik nun Zeit, eine ihrem gewählten Schwerpunkt angepasste, praktische und fächerübergreifende Leistung zu erarbeiten.

Nach Erhalt der Themen für diese Arbeit durch die Klassen- und Profilfachlehrer stiegen die Schülerinnen und Schüler emsig in die Projektplanung ein.

Im Beruflichen Gymnasium Technik überreichte beispielsweise Frank Knackstedt als Lehrer der Informationstechnik die Projektarbeitsaufträge und schon liefen die Köpfe der jungen Erwachsenen heiß. In Kleingruppen eingeteilt, liegt es nun an ihnen, die Struktur ihres Projektes zu gestalten, mögliche Risiken zu identifizieren, Arbeitspakete zu formulieren und Aufgaben sinnvoll zu verteilen. Innerhalb der nächsten acht Wochen ist es ihre Aufgabe, gemeinsam auf ein Ziel – die Erfüllung ihres Projektauftrags – hinzuarbeiten.

Dabei soll die Praxisarbeit den angehenden Abiturientinnen und Abiturienten nicht nur fachliches Know-How vermitteln und bestehendes weiter vertiefen, sondern auch Softskills wie Teamfähigkeit, Belastbarkeit und Problemlösungs¬kompetenz für ihren späteren Berufsalltag schulen.
„Wir arbeiten im Bereich Technik permanent praktisch und ausgerichtet auf künftige berufliche Perspektiven wie die des Ingenieurs, aber in dieser Tiefe und Größenordnung, das ist einmalig“, kommentierte Timo Bierbaum, und „in der Schule mal komplett sein eigener Chef  sein - grandios", stimmte Jan Rother zu.

Unterteilt in Teilaufgaben und Arbeitspakete ist die Planung, Durchführung und Reflexion schriftlich zu fixieren sowie die Grundlagen in einem wissenschaftlichen Teil zu erläutern. Am Ende sind die Ergebnisse den Projektauftraggebern sowie vor den Schülerinnen und Schülern der jetzigen elften Klassen zu präsentieren.

Im Beruflichen Gymnasium mit der Fachrichtung „Technik" arbeiten vier Gruppen an und mit spannenden Maschinen. So sollen Benjamin Knemöller, Julian Meyer, Leon Pfaff und Patrick Randolph einen "AirHockey"-Tisch zur Aufstellung in der Pausenhalle der BBS Einbeck entwerfen und umsetzen. Marcel Groth, André Halbfaß, Jan Rother und Alexander Vinke unterstützen im optimalen Fall Frank Knackstedt  durch die Entwicklung eines automatisierten Tafelwischroboters bei den täglichen Arbeiten im Lehrerberuf. Diesen Neuentwicklungen steht die Gruppe von Stefanos-Rafail Gitopoulos, Glenn Kaufmann sowie Axel Schoppe gegenüber. Ihre Aufgabe ist es, einen bereits bestehenden Schraubautomaten instand zu setzen und um einige Funktionen zu ergänzen. Der Umbau sowie die Reparatur des Pneumatikmodelles einer Sortiermaschine, wie sie auch von der Industrie eingesetzt wird, ist das Projekt von Pascal Hammer, Alexandra Berndt und Timo Bierbaum. Das Konzept dieser Projektwochen ist ein wesentlicher Baustein zum Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife – des Abiturs, das am Ende der 13. Klasse steht – mit dem die Schülerinnen und Schüler im Anschuss jeden Studiengang studieren können, egal welchen der angebotenen vier Schwerpunkte sie gewählt haben.

Auch künftig werden die Projektarbeiten zentral sein, da diese Form der praxisnahen und damit auf berufliche Situationen vorbereitenden Arbeit prägend für die vier Beruflichen Gymnasien der BBS Einbeck ist.

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