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Entlassung der examinierten Pflegefachkräfte der Berufsfachschulen

A3, PA2 und H2 feiern Abschluss

Examinierte Pflegefachkräfte wurden jetzt an den Berufsbildenden Schulen (BBS) Einbeck entlassen. Ihre Abschlüsse feierten 36 Schüler der dreijährigen Berufsfachschule Altenpflege (A3), der zweijährigen Berufsfachschule Pflegeassistenz (PA2) und der zweijährigen Berufsfachschule Ernährung, Hauswirtschaft und Pflege (H2).

Schulleiter Renatus Döring sagte, dass die Schüler 11.000 bis 15.000 Unterrichtsstunden an Schulen verbracht hätten, und sie jetzt froh seien, dass es endlich vorbei sei. Einige hätten gemischte Gefühle, denn sie wissen nicht, was jetzt komme. In ihrer Zeit an der BBS habe sich alle kontinuierlich weiterentwickelt, so dass jetzt alle Absolventen die Schule glücklich, zufrieden und mit dankbaren Gefühlen verlassen.

Primär liege guter Unterricht am Lehrer, erklärte Döring. Er müsse eine Verbindung zu den Schülern bauen, dass sie interessiert den Themen und Stunden folgen. Das fördere auch den individuellen Lernprozess. An den Einbecker BBS gelinge dies gut - wie die Abschlussergebnisse und die Resultate der Lehrerbefragungen verdeutlichen.

Durch den ganzheitlichen Ansatz lernen die Absolventen nicht nur berufliche Handlungskompetenzen, sondern auch Sozialkompetenz sowie Selbstverantwortung für ein eigenes zielorientiertes Handeln.
In der Pflege sei nicht nur das Erfüllen der ärztlichen Anweisungen gefragt, es gehe um Menschen mit Persönlichkeiten. Auch ältere Personen wollen ernst genommen und versorgt werden, Gespräche führen sowie jemanden haben, der für sie da sei. »Das schönste Denkmal, das man bekommen kann, steht in den Herzen der Mitmenschen«, zitierte Döring Mark Twain. Das Erreichen dieses Zieles wünschte er allen Absolventen.

Petra Kramm, Klassenlehrerin der A3, meinte, dass es jetzt Zeit sei, von »ihrer« Mannschaft Abschied zu nehmen. Aus verschiedenen Vereinen kamen die Teammitglieder vor drei Jahren nach Einbeck, und sie entwickelten sich seitdem ständig weiter. Zwischendurch gab es einige Abgänge, aber auch Zuwächse, die gut integriert wurden. Das »Trainingscamp« auf Fehmarn habe die Akteure gut für das Finale, den Abschluss, gerüstet. Alle haben sich gut ausgebildet neue Teams mit zahlreichen anstehenden Herausforderungen gesucht. Dafür wünschte sie viel Glück.

Der Titel des Films »Ich, einfach unverbesserlich« passte zu Anfang auf zahlreiche Schüler der PA2 und H2, scherzte Klassenlehrerin Katharina Ermoneit. Gemeinsam wurde man zu einer »prima Klasse« mit hohen Ansprüchen. Selbst wenn Schüler und Lehrer bei gruppendynamischen Prozessen ab und zu verschiedener Meinung waren, entwickelten sich alle zu gut ausgebildeten Pflegefachkräften. Gemeinsam waren sie »fit im Catering«, betreuten viele Projekte wie den Mehrgenerationenbrunch oder die Seniorenweihnachtsfeier. Die Aussage »Es wird Zeit, komm wir nehmen unser Glück in die Hand« aus dem Song »Wenn nicht jetzt, wann dann« zur Handball-Weltmeisterschaft 2007 in Deutschland sollte zukünftig befolgt werden.

Für die H2 dankten Mithat Sen, Hagen Papenberg, Eric Algermissen, Luisa Schirmacher und Lea Luise Faase allen, die sie durch die Höhen und Tiefen der Ausbildung begleiteten. Norissa Faye Aguirre und Vanessa Runge nahmen dies für die PA2 vor. Andreas Schreiber hielt die Ansprache für die A3. Unterstützung erhielt er von Steven Kurbatsch und Klassenlehrerin Petra Kramm, die zusammen ein »Romeo und Julia«-Ausschnitt mit verdrehten Rollen präsentierten. Weiter band die A3 ihre Lehrer in einen gruppendynamischen Prozess - ein großes Puzzle - ein.

Die Entlassung moderierten Mike Ehrenberg und Simon Hagemann aus der A2. Zusammen mit ihren Klassenkollegen führten sie eine musikalische Zeitreise von 1950 bis 2015 durch. Anna Kühn, ehemalige Schülerin der Heilerziehungspflege, untermalte die Feier mit bekannten Liedern.

Auszeichnungen für das beste Zeugnis erhielten in der H2 Eric Algermissen und Lusia Schirmacher, in der PA2 Vanessa Ihrke und in der A3 Tanja Mandausch. Hagen Papenberg (H2) wurde für soziales Engagement geehrt, für
positive Entwicklungen Vanessa Ihrke (PA2) sowie Marie Roth und Friad Fatah (beide A3).

Vanessa Küster-Keitel, Koordinatorin des Schulsanitätsdienstes (SSD) beim JRK, überreichte Yvonne Miehe und Britta Grastorf Präsente für den Einsatz für den SSD. Weiter wurden ausgezeichnet Frank Olbrich, Steven Kurbatsch, Isabell Kraus und Patricia von der Wall (alle A3) sowie Valentin Lang und Vanessa Ihrke (beide PA2).

(Quelle: Einbecker Morgenpost)

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