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Ein Beruf, der Freude bereitet und vielseitig ist

Zehnjähriges Bestehen der Fachschule Heilerziehungspflege mit einer Jubiläumsdisco gefeiert | Wichtiger Partner

Spaß wollten die Schüler und ihre Gäste, deshalb haben sie das zehnjährige Bestehen der Fachschule Heilerziehungspflege (HEP) mit einer Jubiläumsdisco gefeiert. Im BBS-Forum waren nicht nur jetzige und ehemalige Schüler dabei, sondern auch zahlreiche Klienten waren der Einladung gefolgt.

Einbeck (ek). Durch das abwechslungsreiche Programm führten mit Jessica Schrader, Meilin Schulzeck und Lukas Tippmann Schüler der HEP-Jahrgänge 1 und 3, und die frühere Schülerin Anna Kühn sorgte für den musikalischen Rahmen.
Schulleiter Renatus Döring erinnerte daran, dass dies nicht das einzige Jubiläum sei:?20 Jahre Altenpflege wurden vor kurzem mit einer Fachtagung gewürdigt. Jeder der rund 1.200 BBS-Schüler sei einmalig, jeder werde passend begleitet, und Vielfalt sei Bereicherung, das werde durch die Heilerziehungspflege besonders gut verkörpert. Mit einer Disco wollten die Schüler feiern, mit Menschen aus den Einrichtungen, die sie kennen würden und die ihnen wichtig seien. Der gute Besuch zeige, dass das die richtige Idee gewesen sei. Dem Team dankte er dafür, wie es gelinge, zwei Jubiläen innerhalb einer Woche zu feiern. Die damalige Abteilungsleiterin Dörte Kirst-Bode habe die Heilerziehungspflege vor zehn Jahren an die BBS?geholt, und sie habe wesentlich zu deren Erfolg beigetragen.

Dank an diejenigen, die sich zehn Jahre für die Fachschule engagiert hätten, sprach die stellvertretende Bürgermeisterin Cornelia Lechte aus. Wer sich für diesen Beruf entscheide, wähle keinen Schreibtischjob, sondern persönliche Kontakte seien ihm wichtig. Er setze sich mit Menschen mit Ecken und Kanten, mit Wünschen und Persönlichkeit auseinander, wolle Verantwortung tragen und Herausforderungen annehmen. Damit seien schöne Momente verbunden, war sie sicher. Gefragt seien Verständnis, Einfühlungsvermögen, Herz und Charakter, und kein Tag sei wie der andere. Sie sei sicher, dass das in der fröhlichen Feier deutlich werde.
Zwischen den HEP-Schülern und dem Pädagogisch-therapeutischen Förderzentrum gebe es eine besondere Beziehung, betonte Geschäftsführer Rüdiger Ernsting. Man sei dankbar für die innovative Schule vor Ort:

»Für uns ist das absolut wichtig.« Und wenn ehemalige Praktikanten hier später eine Anstellung finden könnten, sei das ein Gewinn für beide Seiten. Die pädagogischen Aufgaben hätten sich in den vergangenen Jahren enorm verändert, erläuterte er, der Bildungsauftrag beginne schon im frühkindlichen Bereich. Zudem sei in den vergangenen Jahren Inklusion zum Thema geworden, das alle Beteiligten ordentlich durchschüttele. Auch in den Lehrplan habe das Eingang gefunden, und so innovationsfreudig, wie die BBS sei, habe er keine Bedenken wegen der Umsetzung. Dass die Arbeit mit viel Freude und Humor begleitet werde, sei für das?PTZ sehr wichtig. Zwar sei die Ausbildung anstrengend, aber sie sei ein guter Weg.

Auf ein erfolgreiches Jahrzehnt der engen Zusammenarbeit blickten Ulrich Beyer von den Harz-Weser-Werkstätten Dassel und Margot Damm als Vertreterin der Wohnstätte Einbeck zurück. Man könne von Glück sprechen, dass es diese Ausbildung hier gebe. Schule und Praxis verfolgten gemeinsame Anliegen, viele Projekte würden zusammen entwickelt, und beide Seiten profitierten davon. »Wir freuen uns immer, wenn wir Praktikanten begrüßen können. Sie bereichern unsere Arbeit.« Für die Ausbildung gebe es an der Schule das beste Rüstzeug. Es werde Wert gelegt auf Innovation und soziales Miteinander, und die Harz-Weser-Mitarbeiter freuten sich, das Jubiläum mit zu feiern.

Mit einem humorvollen Beitrag gab das Lehrerteam auf der Bühne Einblicke in einen Beruf, der Freude bereitet, der vielseitig und bereichernd ist und der Menschen begleitet - eine Aufgabe, an der man Spaß haben kann. Gerade die praktische Ausbildung sei vielseitig. »Jeder ist so, wie er ist. Das ist ein toller Beruf«, so ihr Fazit.
Für ihren musikalischen Beitrag erntete »Chaka Wamba«, die Trommelgruppe der Lammetal-Wohnstätten, viel Beifall, und für die gelungene Disco steuerte DJ?Alexander die Musik bei.

(Quelle: Einbecker Morgenpost)

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