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Fachtagung zum Thema »Humor und Leichtigkeit in der Altenpflege«

Eine Fachtagung zum Thema »Humor und Leichtigkeit in der Altenpflege« findet mit Professor Dr. Dr. Rolf Dieter Hirsch und Clownin Antoinette (Barbara Ziegler) am Mittwoch, 11. März, ab 9 Uhr im BBS-Forum statt. Grund ist das 20-jährige Bestehen der Berufsausbildung der Altenpflege an den Berufsbildenden Schulen (BBS) Einbeck. Auszubildende, Lehrkräfte, Ehemalige, Interessierte und Pflegefachkräfte sind eingeladen.

Professor Dr. Dr. Hirsch, renommierter Facharzt für Naturheilkunde, Geriatrie, psychotherapeutische Medizin und Psychoanalyse, der sich verstärkt mit Krisen und psychischen Störungen im Alter befasst, wird über wissenschaftliche Erkenntnisse über Humor als Stimulator für positive Emotionen und Einstellungen sprechen. Frohsinn lenke von Problemen ab, erzeuge Aufmerksamkeit, steigere das Erinnerungsvermögen, begünstige kognitives Lernen, stärke die Konzentration und bereite »Spaß«, so der Referent. »Gestört« wird der Vortrag von der Clownin Antoinette (Barbara Ziegler), die für Auflockerung sorgt.

Die Veranstaltung moderieren Christina Meyer (Fünfte von rechts) und Andreas Schreiber (Vierter von rechts). Neben Grußworten und dem Vortrag stellen Sebastian Bethe (Dritter von rechts) und Frank Olbrich (Zweiter von links) die Altenpflege an der BBS Einbeck vor. Schüler bieten zudem zehn attrak-tive, praxisnahe Workshops sowie ein tolles Rahmenprogramm zum Wohlfühlen und Genießen an. In den Aktivierungsphasen geht es unter anderem um Lach-Yoga, Snoezelen, angeboten von Isabell Kraus (Vierte von links) und Carola Oswald, Karaoke für jede Generation, Gedächtnistraining, progressive Muskelentspannung, Sitztanz oder »etwas andere Redewendungen«. In der BB-Ess-Bar wird von den Schülern des Berufsvorbereitungsjahres Hauswirtschaft und Pflege zu Beginn ein Stehcafé, zum Mittag eine Käselauchsuppe sowie zum Abschluss Kaffee und Kuchen angeboten, kündigte Wiebke Reitz (Dritte von links) an.

Dörte Kirst-Bode (Zweite von rechts), stellvertretende Schulleiterin, sagte, dass es in den 20 Jahren der Altenpflege viele Veränderungen und Herausforderungen gab, auf die man sich immer wieder einstellen musste. Das habe gut geklappt. Ziel sei, die Schüler bestmöglich zu qualifizieren. Dies gelinge immer wieder, wie die große Nachfrage widerspiegele. Kathrin Düvel, Abteilungsleiterin Sozialpädagogik, Pflege und Hauswirtschaft, und Inge Bantelmann erklärten, dass in der ­Altenpflege die Belastung oft hoch sei. Mit dem Veranstaltungsmotto »Humor und Leichtigkeit in der Altenpflege« wolle man einen Kontrast setzen und zeigen, wie mit Lebensfreude der Beruf ausgeübt und das 20-jährige Bestehen gebührend begangen werden kann. Sie dankten allen, die intensiv bei der Organisation mithelfen, und freuten sich auf die informative Fachtagung mit vielen interessanten Aspekten und Gesprächen - auch mit zahlreichen Ehemaligen - zum Motto »Humor und Leichtigkeit in der Altenpflege«.

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